LEB pro Demokratie - für Toleranz und Vielfalt im ländlichen Raum

Die LEB setzt sich für einen zukunftsfähigen ländlichen Raum ein und leistet vor Ort eine engagierte Bildungs- und Projektarbeit. In unserem Bildungsangebot sehen wir einen Beitrag zur Befähigung der Menschen zur Teilhabe, aktiven Mitbestimmung und persönlichen Entfaltung.

Mit dem Projekt "LEB pro Demokratie - für ein buntes Vereinsleben im ländlichen Raum" widmete sich die Ländliche Erwachsenenbildung in der Zeit von Mai 2015 bis Februar 2017 den Themenfeldern "Demokratie- und Engagementförderung", "Prävention gegen undemokratische Verhaltensweisen" sowie "Organisationsentwicklung von Gruppen und Vereinen". Die Ausbildung von Demokratieberater*innen stand dabei im Mittelpunkt des Projektes - Multiplikator*innen, die sich in Vereinen und Gruppen proaktiv gegen jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung und für Vielfalt und damit einen bunten ländlichen Raum einsetzen.

Mit der Fortführung und Weiterentwicklung der begonnenen Arbeit unter dem Titel "LEB pro Demokratie - für Toleranz und Vielfalt" möchte die LEB die Zahl der Demokratieberater*innen weiter erhöhen, die Zugänge zu (politischer) Bildung und Demokratieentwicklung erleichtern und damit einen aktiven Beitrag für einen lebenswerten ländlichen Raum leisten.

Engagement beginnt im Kleinen. Jede(r) kann einen Beitrag leisten und sich für die Gesellschaft einsetzen. Das wollen wir mit unserem Projekt leben und erlebbar machen.

 

Das Projekt

Projektzeitraum: 01.03.2017 bis 31.12.2019

Projektteam:
Kathrin Heinl (Projektleitung)
Marie Wenslau (Projektkoordination KAG-Harz)
Carola Schmidt (Projektkoordination KAG Stendal und Salzwedel)
Gabriele Heerwald (Projektkoordination AG Anhalt-Wittenberg)

Positionspapiere zum Beratungsangebot

„LEB pro Demokratie“ ... ist ein Bildungs- und Beratungsprojekt, das aus der Mitte der Gesellschaft heraus Zeichen für ein tolerantes und offenes Miteinander in Vereinen setzt.

Demokratie / demokratisches Miteinander bedeuten für uns:

  • Teilhabe, aktive Mitbestimmung und Mitmachen im Verein
  • Gewaltfreie Konfliktlösung und sachbezogene Argumentation

Die Demokratieberater*innen der LEB beraten auf der Grundlage gemeinsam erarbeiteter und abgestimmter Konzepte zur Beratungsarbeit.

  • Unser Beratungskonzept
  • Unser Beratungsverständnis
  • Unser Selbstverständnis als Demokratieberater*innen
  • Unsere Haltung gegenüber diskriminierenden Verhaltensweisen

Regionale "Demokratie-Talks" als Beratungs- und Vernetzungsangebot

Vereine und Verbände stehen aktuell vor besonderen Herausforderungen, sind sie doch besonders von den Auswirkungen des demographischen Wandels und aktueller gesellschaftlicher Veränderungen betroffen. Das Engagement der Zivilgesellschaft, gerade im ländlichen Raum ist jedoch eine wichtige, unverzichtbare Ressource zur Sicherung der Lebensqualität geworden.

Die demokratiefördernden Potentiale auf dem Land zu stärken, Vereine und Gruppen dabei zu unterstützen, den Herausforderungen der heutigen Zeit zu begegnen und in einen gegenseitigen Austausch zu bringen ist Ziel unserer Veranstaltungsreihe. Maßgebliche Akteure sind dabei die LEB-Demokratieberater*innen. Unter ihrer Anleitung werden die Demokratie-Talks umgesetzt. Ergeben sich im Rahmen der Talks Beratungsbedarfe, beispielsweise bei Krisen oder Konflikten im Verein stehen die Demokratieberater*innen direkt und unmittelbar für Beratungen zur Verfügung.

Die Demokratie-Talks werden ab der 2. Jahreshälfte 2017 über die weitere Projektlaufzeit bis Ende 2019 in den drei LEB-Kreisarbeitsgemeinschaften in Stendal, Wernigerode und Gräfenhainichen durchgeführt. Konkrete Termine entnehmen Sie bitte dem Terminkalender.

 

Pressemitteilungen

Hier finden Sie eine Auswahl an Pressemitteilungen:

Das Bundesprogramm

Das Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (ZdT) des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) fördert in ländlichen und strukturschwachen Gegenden Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus. Dabei unterstützt ZdT gezielt Vereine und Initiativen, die regional verankert sind. Bestehende Strukturen sollen auf- und ausgebaut werden, Verbände können auch nach ihren Projekten darauf zurückgreifen. Sie können eigene Berater*innen gegen Diskriminierung ausbilden und zukunftsträchtige Methoden entwickeln, mehr Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern.

Das Projekt wird unterstützt durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt. #Wir sind das Land für demokratisches Engagement und ein gelingendes Miteinander.