WIE WIR WOLLEN – ein dokumentarisches Filmprojekt des „Kollektiv KINOKAS“ (Deutschland, 2021)

KAG Harz: von

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Feministische und linke Bewegungen kämpfen international für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch und das körperliche Selbstbestimmungsrecht von Frauen. WIE WIR WOLLEN ist ein kollektives, filmisches Portrait, in dem 50 Individuen, die in Deutschland eine ungewollte Schwangerschaft abgebrochen haben, zu Wort kommen. Persönlich, nachdenklich, gespickt mit Witzen und Momenten der Empörung, bieten diese Erzählungen ein ermutigendes Gegennarrativ zum gesellschaftlichen Tabu rund um Abtreibungen.

WIE WIR WOLLEN blickt über unsere gewohnten Sichtweisen hinaus, um kritisch zu hinterfragen, was es überhaupt bedeutet, eine freie Entscheidung zu treffen. Inwieweit werden Menschen durch cisheteronormative, rassistische, kapitalistische und behindertenfeindliche Strukturen in unserer Gesellschaft unterdrückt? Welche Entscheidungsmöglichkeiten gibt es für wen und warum?

Im Jahr 2021 wurde Paragraph 218, der Abtreibungen in Deutschland unter Strafe stellt, 150 Jahre alt. Vor dem Hintergrund eines weltweiten Angriffs auf reproduktive Rechte, ist WIE WIR WOLLEN ein zeitgemäßer Beitrag zum internationalen Kampf für körperliche Selbstbestimmung. Warum es bei der Frage, wer über die Reproduktionsfähigkeit bestimmt, also ob Frauen Kinder zur Welt bringen oder nicht, auch um Demokratie geht, darüber wollen wir diskutieren.

Die Filmvorführung mit anschließender Gesprächsrunde findet im Rahmen der LEB-Veranstaltungsreihe "Demokratie-Talks" in Kooperation mit dem Frauenzentrum Wernigerode statt.

Wann: 21.03.2022, 19 Uhr

Wo: Breite Straße 84, 38855 Wernigerode

Weitere Informationen zum Film und zum Kollektiv KINOKAS gibt es hier: WIE WIR WOLLEN

Für die Veranstaltung gelten die aktuellen Corona-Regeln. Zur Anmeldung kontaktieren Sie bitte das Frauenzentrum Wernigerode unter 03943 626012.

 

Die Veranstaltungsreihe "Demokratie-Talks" wird angeboten im Rahmen des Projektes „LEB pro Demokratie – Mitmachorte im ländlichen Raum“, gefördert durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ und unterstützt durch die Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt.